Besuch der Reliquien der heiligen Eltern der heiligen Therese von Lisieux, Louis und Zélie Martin, vom 14. - 26. Juni 2018

Verlauf

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Montag, 11. Juni 2018

08.00 h: Abholen des bestellten Autos
09.00 h: Bereitstellung des Autos zur Beschriftung

Eine Reliquienreise durchzuführen, erfordert detaillierte Vorbereitung und Engagement im Vorfeld, da müssen Diözesen angeschrieben, Termine abgesprochen, Andachten und Eucharistiefeiern konzipiert, Pläne erstellt, Gebetsbildchen gedruckt, Übernachtungen gebucht, Kosten berechnet und ein Auto bestellt werden, das die Reliquien würdevoll von Ort zu Ort, von Stadt zu Stadt, von Land zu Land fährt.
Klaus Leist, Pfarrer der saarländischen Gemeinde St. Wendel, Mitglied im Beirat des Theresienwerkes und langjähriger Verehrer der heiligen Therese und ihrer heiligen Eltern, hat sich bereit erklärt, sich u.a. um die Organisation des Autos, die Beschriftung und Ausstattung zu kümmern, damit die heiligen Eltern Louis und Zélie Martin angemessen und respektvoll zu den Menschen gefahren werden können. Er übernimmt die Reliquien am Dienstag, 19. Juni 2018, im Mutterhaus der Cellistinnen in Köln-Longerich und begleitet sie bis nach Lisieux am 27. Juni 2018.
Und so sieht das Ganze schon mal als Skizze aus. Die Firma Form & Farben Werbetechnik GmbH in St. Wendel-Urweiler hat sich sehr viel Mühe bei der Beschriftung des Wagens gegeben. Da kann man sich wohl auf eine schöne Reliquienreise freuen.

Dienstag, 12. Juni 2018

Nun starten die eigentlichen Vorbereitungen. Das Louis-und-Zélie-Martin-Auto muss innen ausgestattet werden. Der Transportraum des Autos wird fachmännisch mit einem stabilen Holzgestell geteilt, damit der Schrein von Kisten und Koffern getrennt ist und einen sicheren wie auch würdevollen Platz hat - eine optimale Trennung im Innern des Wagens für die Reliquie und die Transportartikel.
Das Gardinenstudio Franz Ruschel hat nun den Innenraum mit einem wertvollen Stoff und einem Teppich ausgestattet, damit der Reliquienschrein ehrenvoll transportiert werden kann.
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Mittwoch, 13. Juni 2018

Bevor das äußere Erscheinungsbild des Autos gefertigt wird, ist noch eine gründliche Dusche notwendig!
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Freitag, 15. Juni 2018

Die Firma Form & Farben Werbetechnik GmbH in St. Wendel-Urweiler hat sich wirklich sehr viel Mühe bei der Beschriftung des Wagens gegeben.
Therese hat schon früh die Heiligkeit ihrer Eltern erkannt und gesagt, dass ihre Eltern des Himmels würdiger als der Erde seien.
Dadurch, dass auch sie im Himmel nicht ausruhen, auf der Erde Gutes zu tun, sind sie ein Geschenk für uns Menschen!
Nun kann die Reliquienreise ab Köln-Longerich unter der Leitung von Pfarrer Klaus Leist und ab Augsburg in Begleitung des Leiters des Theresienwerkes, Msgr. Anton Schmid, weitergehen.
Alles Gute!
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Louis und Zélie Martin im Mutterhaus der Cellitinnen zur hl. Maria, Köln-Longerich am 19. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Ruppichteroth-Schönenberg am 19. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Remagen am 19./20. Juni 2018
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Nach dem Willen Gottes gelebt
Reliquien des Heiligen Ehepaares Martin in Remagen
Donnerstag, 21. Juni 2018
Remagen – Heiligen Besuch hatte jetzt die Apollinariskirche in Remagen: Der Reliquienschrein der Heiligen Eltern Louis und Zélie Martin machte bei seiner Tour von Köln bis zur österreichischen Grenze Station in Remagen. Es handelt sich dabei um die Eltern der Heiligen Thérèse von Lisieux, das Ehepaar wurde als erstes überhaupt in der Geschichte der katholischen Kirche am 18. Oktober 2015 auf dem Petersplatz in Rom von Papst Franziskus gemeinsam heiliggesprochen. Am Ende der damaligen Bischofssynode über Ehe und Familie in der heutigen Zeit hatte sie der Papst als Vorbild und Fürsprecher der Kirche geschenkt.
Pater Bartolomé erinnerte zu Beginn des Pontifikalamts mit Weihbischof Jörg Michael Peters daran, dass vor zehn Jahren bereits die Reliquie der Heiligen Thérèse von Lisieux in der Apollinariskirche zu Besuch gewesen sei, an dieses denkwürdige Ereignis erinnere man sich gerne zurück. Schließlich sei die Heilige Thérèse die Patronin der Missionare, zu denen auch die Gemeinschaft der gekreuzigten und auferstandenen Liebe zähle. „Wir sehen uns als Missionare mit Ausstrahlung in die gesamte Region.“ Deshalb habe er alle Hebel in Bewegung gesetzt, um auch die Reliquien ihrer Eltern in die Apollinariskirche zu holen.
Dass die Missionsarbeit nicht mit dem Ende des Lebens seinen Abschluss finde, beweise das Heilige Ehepaar immer wieder aufs Neue, so Weihbischof Jörg Michael Peters, der vor Beginn der Messe im Altarraum in stiller Kontemplation die Kraft der Reliquien auf sich hatte wirken lassen. Die Eheleute hätten es auch an diesem Tag wieder geschafft, dass zahlreiche Menschen als Pilger zu ihnen gekommen seien. „In der Taufe hat Gott jeden von uns zur Heiligkeit berufen, und die Heiligkeit ihres Lebens kann uns allen als Vorbild dienen.“
Peters gab zu, dass das Ehepaar ihm bis zu deren Seligsprechung fremd gewesen sei. Doch um ihnen nahe zu kommen, sei er auf Einladung eines französischen Amtskollegen selbst nach Lisieux gefahren.
Die Heiligen Eltern seien nicht deshalb heiliggesprochen worden, weil sie eine Heilige Tochter hatten, sondern weil sie selbst ein herausragendes christliches Leben geführt haben, sagte Peters in seiner Predigt in der vollbesetzten Kirche. Neun Kindern hätten die beiden das Leben geschenkt, von denen aber vier im zartesten Kindesalter verstorben seien. Das neunte Kind war die spätere Heilige Thérèse von Lisieux.
Als vorbildliche christliche Eltern hätten sie in allen ihren Kindern den Eifer für die Missionen geweckt, die Liebe zu den Armen und die Verehrung Marias.
„Sie können zeigen, wie eine Familie glücklich werden kann, wenn sie nach dem Willen Gottes und den Weisungen der Kirche lebt“, so Peters weiter. In einer Zeit, in der alle möglichen Formen des Zusammenlebens wichtiger erschienen als die Ehe selber, sei das Zeugnis dieser christlichen Familie von besonderer Bedeutung. Und dieses Zeugnis, das das Heilige Ehepaar abgelegt habe, solle an diesem Abend noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Die Familie sei zwar die kleinste Zelle für die Kirche, aber vielleicht die wichtigste. Denn hier werde die Grundlage geschaffen, etwa mit der Gebetsschule, was sich immer wieder bei den Firmungen bestätige. (red)
https://www.bistum-trier.de/news-details/pressedienst/detail/News/nach-dem-willen-gottes-gelebt/
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Paulinus Trier
Ausgabe 23/2018
Seite 9





Louis und Zélie Martin in Bengel/Springiersbach am 20./21. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Dieburg am 21. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Stadtlauringen am 21./22. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Regensburg am 22. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Augsburg am 22./23. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Pfaffenhofen/Roth am 23. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Blaichach am 23. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Kempten am 23./24.. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Balderschwang am 24./25. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Rankweil am 25. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Lauterach am 25./26. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin in Hauenstein am 26./27. Juni 2018
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Louis und Zélie Martin wieder daheim in Lisieux am 27. Juni 2018
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