Gründung 1972

Die Entstehung des Theresienwerks e.V.

Zur Vorbereitung des 100. Geburtstags der heiligen Therese von Lisieux im Jahre 1973 traf sich Anfang Januar 1972 ein interessierter Kreis von Priestern, Ordensleuten und Laien in Würzburg. Dabei wurde die Gründung eines Freundeskreises der heiligen Therese beschlossen, der am 26. September 1972 als „Theresienwerk e.V.“ in das Vereinsregister in Augsburg eingetragen wurde.

Zum ersten Vorsitzenden wurde der Jesuitenpater und Priesterseelsorger Maximilian Breig S.J. gewählt, zu seinem Stellvertreter der Karmelit Pater Theophan Beierle O.C.D. Aus kleinen Anfängen wuchs durch zweijährliche Treffen in verschiedenen Bistumsstädten, die jährliche Lisieuxwallfahrt und zahlreiche Exerzitienkurse in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Gemeinschaft von über 3000 Freunden und Mitgliedern heran.

Pater Maximilian Breig S.J. leitete das Werk bis zum Jahre 1988, musste dann aus Altersgründen zurücktreten. Als sein Nachfolger wurde bei der Mitgliederversammlung am 16. September 1989 der Augsburger Stadtpfarrer Anton Schmid gewählt und vom Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle bestätigt. Zusammen mit dem Beirat des Theresienwerks und guten Mitarbeitern/innen konnte er das Werk weiter entwickeln.

Das Ziel des Theresienwerks war es von Anfang an, das Leben und die Lehre der heiligen Therese von Lisieux in den deutschsprachigen Ländern noch mehr bekannt zu machen und im Sinne ihres „Kleinen Weges“ den Alltag der Christen zu gestalten. Diesem Ziele dienen die jährliche Wallfahrt nach Lisieux im August, zahlreiche Exerzitienkurse in den deutschsprachigen Ländern, die Übersetzung der Schriften der heiligen Therese in die deutsche Sprache, die Herausgebe und Verbreitung der theresianischen Literatur, Einkehrtage und Gebetskreise an verschiedenen Orten, der Rundbrief „Therese“ und die Homepage des Theresienwerks, Medien wie Bilder und Tonträger.

Besondere Aktionen, wie die Reisen eines wertvollen Reliquienschreins der heiligen Therese durch Deutschland in den Jahren 2007 und 2008 sowie durch Österreich und die Schweiz im Jahre 2015, hatten eine große Ausstrahlung.

Da die heilige Therese im Jahre 1927 von Papst Pius XI. zur Missionspatronin ernannt wurde, ist die Unterstützung von Missionaren und Priesterstudenten in den Entwicklungsländern eine weitere Aufgabe des Theresienwerks.

Drei Mal im Jahr erscheint unser Rundbrief „Therese“ in einer Auflage von 3500 Stück und wird an unsere Freunde und Mitglieder auch außerhalb Deutschlands versandt. Er bringt Aktuelles und Vertiefendes über die heilige Therese und ihre Heimat Lisieux.

Im Büro des Theresienwerks in Augsburg besteht auch ein Archiv, in welchem alte und neue Bücher sowie Zeitschriften über die heilige Therese aufbewahrt werden.

Das Theresienwerk sieht sich wie eine Außenstation von Lisieux und will ein Motor der Theresienverehrung in den deutschsprachigen Ländern sein.